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Oldie-Einbereichsmotorenöl unlegiert SAE 30

Aus speziellen und sorgfältig ausgewählten Raffinaten hergestelltes, unlegiertes Motoröl, das sich insbesondere für Oldtimer ohne Hauptstrom-Ölfilter eignet, weil es keine Reinigungs- und Schmutztrage-Additive (DD-Additive) enthält

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Beschreibung

Diese WAGNER Oldie-Einbereichsmotorenöle SAE XX unlegiert sind aus speziellen, sorgfältig ausgewählten Raffinaten hergestellte, unlegierte Motoröle und eignen sich insbesondere für Oldtimer ohne Hauptstrom-Ölfilter, weil sie keine Reinigungs- und Schmutztrage-Additive (DD-Additive) enthalten.
Unlegierte Einbereichsöle von WAGNER sind oxidationsstabil, nicht schäumend, besitzen ein ausgezeichnetes Viskositäts- Temperaturverhalten und garantieren eine einwandfreie Schmierung bei tiefen und hohen Temperaturen.
Unlegierte WAGNER Einbereichsmotorenöle verhalten sich neutral gegenüber Weißmetallen, Buntmetall- Legierungen und Dichtungsmaterialien in klassischen Fahrzeugen und entsprechen der Spezifikationen: API – SA.
Dieses Motoröl ist auch zur Verwendung in Motorrad-Motoren mit Mehrscheibenkupplung im Ölbad (Naßkupplung / Ölbadkupplung) geeignet.

Einbereichsöl:

Bis in die 1970er Jahre war Einbereichsöl marktbeherrschend. Jedes angebotene Öl hatte seine fest zugeordnete Fließzähigkeit und wurde mit dieser auch bezeichnet. Kraftfahrzeug-Motoren wurden mit Ölen der Viskositätsklassen SAE 20, SAE 30, SAE 40 oder SAE 50 betrieben. Insbesondere bei Motoren älterer Baureihen, die mit teilweise großen Toleranzen und Laufspielen konstruiert sind, machen Einbereichsöle mit ihrer garantierten Mindest-Zähflüssigkeit auch heute noch Sinn.

Unlegiertes Motoröl:

In den Kindertagen der Motorisierung war Motoröl prinzipiell unlegiert – und die Motoren besaßen keine wirksame Ölfilterung. Jedes Motoröl schleppt aber bereits nach kurzer Betriebsdauer ölunlösliche Fremdstoffe mit, die ebenso aus Materialabrieb im Motor bestehen, wie aus Verbrennungsrückständen, Straßenstaub und Alterungsrückständen des Öls selber. Bei unlegierten Motorölen setzen sich diese Fremdstoffe als Ölschlamm am Boden der Ölwanne ab. Die üblichen Öl-Wechselintervalle betrugen seinerzeit zwischen 1.000 km und 5.000 km, je nach Motorkonstruktion und Hersteller. Abhängig von der Betriebsvorschrift des Herstellers und dem typischen Einsatzgebiet des Motors war bei jedem oder bei jedem zweiten Ölwechsel die komplette Ölwanne zu demontieren und zu säubern. Bei Oldtimern ist unlegiertes Motoröl noch heute von Bedeutung, da die im legierten Motoröl enthaltenen DD-Additive die Bildung des Ölschlamms verhindern würden. Die unerwünschten Fremdstoffe würden im Öl gebunden und regelmäßig neu durch den Ölkreislauf des Motors gepumpt, was den mechanischen Verschleiß an Lagern und Zylinderlaufflächen erhöhen und die Schmierwirkung des Öles herabsetzen würde. Erschwerend kommt hinzu, dass die in additiviertem Öl enthaltenen Detergentien eine stark reinigende Wirkung haben. Und daher die bei älteren Motoren oft gewünschten, quasi in die Konstruktion eingerechneten Ölkohle-Ablagerungen verhindern. Oder bereits gebildete Ablagerungen auflösen, was zu Verstopfungen in den Ölkanälen und damit zu Motorschäden führen kann. Oft wird solchen Ablagerungen auch eine dichtende Wirkung zugeschrieben – werden sie durch aggresive Additive entfernt muß der Motor unter Umständen komplett zerlegt und neu abgedichtet werden. Daher gibt es noch heute unlegierte Einbereichs- und Mehrbereichs-Motorenöle, deren Einsatzgebiet sich vornehmlich auf Motoren ohne Hauptstrom-Ölfilter beschränkt.
Praxisbewährt und erprobt in Aggregaten mit Füllvorschrift:
– API SA